DiGA unterstützt bei Knieverletzungen

Die digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) Orthopy des gleichnamigen Hamburger E-Health-Start-ups wurde Anfang September als Medizinprodukt der Risikoklasse I nach MDR vorläufig in das DiGA-Verzeichnis des BfArM aufgenommen. Nun steht sie allen Kassenpatienten kostenlos zur Verfügung.

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Gemeinsam mit Enovis hat das E-Health-Start-up Orthopy eine digitale Therapiebegleitung für Patienten mit vorderen Kreuzbandrissen und Meniskusschädigungen auf den Markt gebracht. Die App des Hamburger Unternehmens wurde im September vorläufig in das DiGA-Verzeichnis des BfArM aufgenommen und kann ab sofort von jedem Arzt auf Kassenrezept verschrieben werden.

Die App, die wie das Start-up Orthopy heißt, begleitet Patienten während und nach einer orthopädischen Behandlung und bietet eine effektive digitale Unterstützung in allen Phasen der Therapie an, um den Genesungsprozess zu beschleunigen und zum Beispiel Wartezeiten auf Therapietermine zu verkürzen. Patienten können unabhängig von der Phase ihrer Verletzung sofort mit den angeleiteten physiotherapeutischen Übungen beginnen, diese eigenständig durchführen und in ihren Tagesablauf integrieren.

Die Trainingseinheiten werden in Video-, Audio- und Bild-Beiträgen vorgestellt. Dazu kommen Informationsbeiträge, die über alle therapierelevanten Themen aufklären, und eine Fortschrittsanalyse. Diese dient nicht nur der Dokumentation des Therapieverlaufs, sondern sie soll die Betroffenen auch motivieren und die Therapietreue erhöhen.

"Aus meiner eigenen Erfahrung mit zwei Kreuzbandrissen, mit viel zu kurzen Arzt- und Physiotherapieterminen und einer gleichzeitig immensen Flut an Informationen, haben wir einen dringenden Bedarf in der Entwicklung dieser App gesehen", erklärt Lennart Schmiedel, Co-Founder bei Orthopy, "nicht nur damit wir die Patienten im digitalen Zeitalter abholen können, sondern auch um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Gesundheit und den Behandlungsfortschritt aktiv und sicher mitzugestalten."

Startkapital für Schweizer SixPeaks Bio

In Basel tritt die Firma SixPeaks Bio AG neu aufs Parkett. Das im Inkubator Ridgeline Discovery der VC-Gesellschaft Versant Ventures entwickelte Projekt erhält in einer Serie A-Finanzierung 30 Mio. US-Dollar. Dazu verpflichtet sich AstraZeneca in den nächsten zwei Jahren 80 Mio. US-Dollar bereitzustellen. Es geht in dem Projekt um den Muskelerhalt bei GLP-1-Diäten

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