Henisaja und Kumi Health verbinden ihre Plattformen

Die Henisaja GmbH und die kumi health GmbH kooperieren künftig, um Behandlungsteams in medizinischen Einrichtungen bei der Risikoerkennung und einer entsprechenden Entscheidungsfindung zu unterstützen und damit die Behandlungsstandards weiterzuentwickeln.

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Als logischen nächsten Schritt bezeichnet Helene Schönewolf, Geschäftsführerin der Berliner Henisaja GmbH, die Partnerschaft mit Kumi Health, die dazu beitragen könne: „die Behandlungsstandards zu erhöhen, die Durchsetzung bestehender Behandlungsleitlinien zu unterstützen und die Verweildauer sowie Rehospitalisierungsraten zu senken“. Henisaja hat sich auf Software und KI-gestützte klinische Entscheidungsunterstützung spezialisiert. Dafür nutzt das Unternehmen die Plattform RAMPmedical, die mittels Algorithmen vorliegende Patientendaten analysiert und mithilfe von „Alerts” automatisiert auf Risiken im Behandlungsablauf hinweist. Das ermöglicht Behandlungsteams, sichere Behandlungsentscheidungen zu treffen.

Das Start-up Kumi Health ist in Hamburg ansässig und im Bereich des klinischen Workflow-Managements tätig. Die unternehmenseigene Plattform Kumi Clinical ermöglicht klinischen Teams ein effektives und dynamisches Belegungsmanagement, eine strukturierte digitale Behandlung von Patienten und die fallbezogene, asynchrone Chat-Kommunikation.

Die Alerts, ermittelt von RAMPmedical, sollen in Zukunft in die Patientenkarte von Kumi Clinical integriert werden, sodass das Behandlungsteam direkt alarmiert wird, sobald ein Risiko erkannt wird. RAMPmedical ergänzt damit Kumi Clinical, das als Entscheidungsunterstützungssystem ein vollumfängliches Angebot zum durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) geförderten Fördertatbestand 4 liefert.

“Wir freuen uns sehr, mit RAMPmedical einen starken Partner gefunden zu haben, der
genau wie wir langjährige Erfahrung und eine praxiserprobte Software in diese Partnerschaft
einbringt. Siloartige Lösungen werden uns auf dem Weg zu einer digital integrierten
Gesundheitsversorgung in Deutschland nicht voranbringen. Wir sind vielmehr in der
Verantwortung, Kompetenzen zu bündeln und Digitalisierung für Krankenhäuser in einem
komplexen Umfeld einfach zu machen“, so Dr. Timothy Gründer, CEO und Gründer von
Kumi Health.

Schweiz gibt Geld für Horizon-Programm frei

Der Schweizer Bundesrat hat Ende vergangener Woche 650 Mio. Franken für Ausschreibungen im Horizon Europe-Förderprogramm freigegeben. Da die Schweiz als nicht assoziierter Drittstaat gilt, wären Schweizer Wissenschaftler und Unternehmen ohne die Förderung von zwei Dritteln der Ausschreibungen des von 2021 bis 2027 laufenden EU-Programms ausgeschlossen.

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