Piezo-Mikropumpe mit Self-Sensing-Konzept

Viele Analyse- und Verarbeitungsaufgaben in der Medizintechnik, Biotechnologie und der chemischen ­Industrie beinhalten kleinste und präzise Flüssigkeits- und Gasmengen. Für die Überwachung der Mikrodosierung beziehungsweise zum Erkennen von Anomalien – wie etwa Störungen der Dosierung durch Blasen – gibt es verschiedene Möglichkeiten.

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Die bisher eingesetzten Verfahren basieren immer auf externen, zusätzlichen Sensoren, die neben den Mikropumpen benötigt werden. Nun hat der Forschungspartner von RAPA Healthcare, das Fraunhofer-Institut für Elektronische Mikrosysteme und Festkörper-Technologien (EMFT), eine piezoelektronische Mikropumpe entwickelt, die sich selbst überwacht. Sie liefert den Status des Dosiersystems in Echtzeit und bietet zudem neue Einsparpotentiale bei Bauraum und Herstellungskosten – wichtig bei Einwegprodukten und kleinen, trag-baren Dosiersystemen. Basis für die Innovation bildete die von RAPA und vom EMFT bereits erfolgreich entwickelte „Piezo-Mikropumpe“.

KI erkennt Gasblasen
Dieses Produkt überzeugt durch Langlebigkeit, Gegendruckfähigkeit und im Vergleich zu anderen Pumpen durch eine große Blasentoleranz. Jetzt schafft die neue Eigensensorik-Technologie einen weiteren Kundennutzen und noch mehr Sicherheit in der Anwendung. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und des Piezoeffekts wird das Ansteuersignal der Mikropumpe erfasst und ausgewertet. Auftretende Gasblasen und deren Größe können so zuverlässig erkannt werden. Mehr Einblicke liefert ein kostenloses Whitepaper, das unter www.rapa.com/whitepaper-mikropumpe-mit-eigensensorik/ heruntergeladen werden kann.•

Kontakt:
www.rapa.com/healthcare
www.emft.fraunhofer.de

Schweiz gibt Geld für Horizon-Programm frei

Der Schweizer Bundesrat hat Ende vergangener Woche 650 Mio. Franken für Ausschreibungen im Horizon Europe-Förderprogramm freigegeben. Da die Schweiz als nicht assoziierter Drittstaat gilt, wären Schweizer Wissenschaftler und Unternehmen ohne die Förderung von zwei Dritteln der Ausschreibungen des von 2021 bis 2027 laufenden EU-Programms ausgeschlossen.

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