Ottobock übernimmt Brillinger

Mit der Übernahme des Patient-Care-Anbieters Brillinger in Tübingen, erweitert das Healthtech-Unternehmen Ottobock sein Versorgungsnetzwerk in Deutschland.

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Auf eine komplette Übernahme haben sich das globale Healthtech-Unternehmen Ottobock SE & co. KGaA (Duderstadt) und die Eigentümer der Orthopädie Brillinger GmbH & Co. KG (Tübingen) geeinigt. Mit der Übernahme des Patient-Care-Unternehmens baut Ottobock sein Versorgungsnetzwerk im süddeutschen Raum deutlich aus und setzt seine Wachstumsstrategie konsequent fort.

Brillinger ist ein traditionsreiches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Tübingen, das in zehn Versorgungszentren und Sanitätshäusern in Baden-Württemberg Anwender und Patienten mit Orthopädie- und Rehatechnik, Orthopädieschuhtechnik, im Sanitätsfachhandel und Homecare-Bereich versorgt. Das Unternehmen beschäftigt rund 275 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 30 Mio. Euro.

„Ein Expertennetzwerk für qualitativ hochwertige Versorgungen und Ansprechpartner vor Ort sind für den Rehabilitationserfolg von entscheidender Bedeutung. Wir freuen uns deshalb, mit den Kolleginnen und Kollegen von Brillinger noch näher an unsere Anwender in Baden-Württemberg heranzurücken und den Versorgungsstandard für sie weiter zu verbessern“, sagt Ottobock CEO Oliver Jakobi.

Ottobock, gegründet 1919, betreibt inzwischen mehr als 390 Versorgungszentren weltweit und bietet seinen Patienten damit in 135 Ländern maßgeschneiderte orthopädietechnische Behandlungs- und Rehabilitationslösungen – immer mit dem Ziel, deren Lebensqualität zu steigern.

Im Bereich ‚wearable human bionics‘ setzt Ottobock immer wieder neue Standards und treibt die Digitalisierung der Branche voran – gemeinsam mit seinen Partnern, den Sanitätshäusern, sowie internationalen Forschungsinstitutionen. Die Expertise in der Biomechanik überträgt Ottobock seit 2018 auf Exoskelette für ergonomische Arbeitsplätze. Die internationalen Aktivitäten des Unternehmens werden vom Hauptsitz in Duderstadt (Niedersachsen) aus koordiniert. Seit 1988 unterstützt Ottobock die Paralympischen Spiele durch sein technisches Know-how.

Schweiz gibt Geld für Horizon-Programm frei

Der Schweizer Bundesrat hat Ende vergangener Woche 650 Mio. Franken für Ausschreibungen im Horizon Europe-Förderprogramm freigegeben. Da die Schweiz als nicht assoziierter Drittstaat gilt, wären Schweizer Wissenschaftler und Unternehmen ohne die Förderung von zwei Dritteln der Ausschreibungen des von 2021 bis 2027 laufenden EU-Programms ausgeschlossen.

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