Die analytica 2026 verzeichnet mehr Aussteller und Besucher und bestätigt ihre Rolle als internationaler Branchentreff. Im Fokus standen vor allem KI, Automatisierung und digitale Labore. Rund 35.000 Teilnehmer informierten sich in München über aktuelle Entwicklungen in Analytik, Labortechnik und Biotechnologie. China ist ein Thema, doch wegen stagnierender Zahlen dominiert eher der Wunsch der Laborausrüster, wieder mehr Aufmerksamkeit in Gesellschaft und Politik zu erhalten.
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Oft wird beklagt, dass der deutsche Mittelstand Innovationen aus den vielen Life-Sciences-Start-ups der Republik zu zögerlich aufnimmt. Die Kooperation von Bürkert und Green Elephant Biotech (Gießen) zeigt, dass es auch recht schnell gehen kann.
Am heutigen letzten Messetag der viertägigen Analytica in München lässt sich resümieren: Nach einem schwächeren ersten Tag füllten sich im Laufe der Woche alle Messehallen bis an ihre Kapazitätsgrenzen. Die zum Teil riesigen Stände der großen Laborausrüster und Technologieanbieter waren teilweise überfüllt, in den Gängen gab es kein Durchkommen mehr. Die zufriedene Erschöpfung der über 1.000 Aussteller zeigte: Die Messe ist wieder da, wo sie vor der Corona-Delle war.
Nach einem enttäuschenden Jahr 2023 steigt der Optimismus der LSR-Hersteller im Analytica- und ACHEMA-Jahr 2024 wieder deutlich – ein Branchenwachstum von 2% bis 3% ist den Marktforschern zufolge durchaus möglich.
Mit über 1.000 Ausstellern, von denen über 50% aus dem Ausland stammen, fühlt sich die Analytica auch 2024 als „Weltleitmesse“ für die Laboranalyse in unterschiedlichsten Anwendungsfeldern. Besonders große Ausstellerbeteiligung gibt es aus China und den USA. Die Themenvielfalt schließt auch Künstliche Intelligenz im Laboralltag als einen Schwerpunkt ein.

Messe München
Konzeptstudie, Green Elephant/Barski Design
Messe München
© AG Marktforschung, LSR-FA des VDGH