Die University of Pennsylvania (UPenn, Philadelphia), BioNTech und Osage University Partners legen einen 50 Mio.-US-Dollar-Seed-Fonds für Ausgründungen der University of Pennsylvania auf. BioNTech baut damit seine globalen Uni-Kooperationen über Infektionskrankheiten hinaus aus.
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Für BioNTech könnte 2026 zu einem der entscheidendsten Jahre seit dem pandemiebedingten Durchbruch werden. Die Pipeline ist breit, die Kasse prall gefüllt, die Partnerschaften sind zahlreich und die Perspektive reicht weit über das Jahr 2030 hinaus. Doch bei aller strategischen Vorbereitung entscheidet sich in den kommenden Monaten vor allem eines: Können die klinischen Daten die hohen Erwartungen an BioNTechs Krebsstrategie einlösen?
Die Tübinger Immatics N.V. stellte auf dem ESMO Immuno-Oncology Congress 2025 aktualisierte Daten aus der laufenden Phase Ia-Dosis-Eskalationsstudie zu ihrer PRAME-gerichteten Zelltherapie der zweiten Generation vor. Die überraschenden Ergebnisse haben kaum Auswirkungen auf den Aktienkurs. Möglicherweise liegt das an der Konkurrenz von zahlreichen Ansätzen gegen das PRAME-Zielmolekül (Preferentially Expressed Antigen in Melanoma), unter denen Immatics aber auch Immunocore (UK) schon in späteren klinischen Phasen unterwegs sind.
Der Börsenkurs nimmt eine kurze Talfahrt bei der Mainzer BioNTech. Grund dafür ist der paketweise Aktienverkauf durch Impfstoffentwicklungspartner Pfizer Inc. Dieser hat gerade aktuen Geldbedarf, da seine Übernahme der US-amerikanischen Firma Metsera Inc. durch einen Bieterwettstreit mit der dänischen Novo um rund 3 Mrd. US-Dollar teurer geworden ist, als ursprünglich geplant. Der BioNTech-Kurs hat sich bei rund 90 Euro wieder stabilisiert.
Entgegen kurz aufbrodelnder Gerüchte hält die Mainzer BioNTech SE unvermindert an ihrer Drei-Säulen-Strategie im Kampf gegen Krebs fest, zu der mRNA-Vakzinierungen gegen Krebs-Neoantigene in Kombination mit anderen Wirkstoffmodalitäten einen wichtigen Beitrag liefern sollen. Auch in Zukunft.
Knallerfinanzierung in Martinsried. Ganze 308 Mio. Euro werfen Investoren auf den Tisch, um bei Tubulis an der weiteren Firmenentwicklung teilhaben zu können. Es ist die größte Serie C-Finanzierung in ganz Europa seit vielen Jahren. Dabei werden die nächsten klinischen Daten des Biotech-Unternehmens erst in ein paar Tagen auf dem Europäischen Kongress der medizinischen Onkologie (ESMO) vorgestellt. Die Hoffnungen drücken sich im Zulauf an neuen Investoren aus, die ein hohes „Eintrittsgeld“ erbringen mussten, um in den Kreis der bestehenden Anteilseigner aufgenommen zu werden. Eine Trendwende? Tubulis absolvierte bereits in der Vergangenheit große Finanzierungsrunden und muss daher als Sonderfall betrachtet werden. Trotzdem wird man im Innovationszentrum Martinsried (IZB), dem Sitz des Unternehmens mit Wurzeln in Berlin und München, über die Größenordnung nicht unglücklich sein. transkript.de sprach mit Tubulis-CEO Dr. Dominik Schumacher.
Die europäische Zulassung des soeben in einem Milliardenkauf erworbenen Krebsmedikamentes von Springworks Therapeutics läuft gerade über die Ticker, da macht die Darmstädter Merck KGaA schon die nächste Schlagzeile: diesmal ist es ein mutmaßlicher Milliarden-Kooperationsdeal mit Skyhawk Therapeutics aus der Region Boston, bei dem es um die Genregulation durch RNA-Moleküle geht.
Die Leverkusener Bayer AG hat über die Berliner Pharmasparte einen Onkologie-Deal mit Kumquat Biosciences Inc. über 1,3 Mrd US-Dollar geschlossen. Es geht dabei um die Krebs-Treibermutation KRAS.
Mit seinen Erfahrungen in allen Bereichen der Arzneimittelentwicklung soll der Onkologie-Experte Dr. Tim Demuth das Europa-Geschäft der US-amerikanischen Worldwide Clinical Trials ausbauen.
|transkript sprach mit Prof. Hartmut Juhl und Dr. Matthias Evers über die Neuaufstellung der Hamburger Indivumed. Vom Angebot einer Krebs-Gewebebank als Dienstleistung für Dritte aus der Pharmawelt hat sich Indivumed nun gehäutet und holt selbst die Rohdiamanten aus diesem Schatzkästchen an Patientendaten. Auch personell hat man sich ergänzt.


Biontech SE
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immatics GmbH / Max Lautenschläger
BioNTech SE
BioNTech SE, aus dem Bericht zum 2. Quartal 2025
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Merck KGaA
Bayer AG
Worldwide Clinical Trials
Indivumed GmbH